Eifersucht – Die Angst, die Ängste erschafft

By |2021-08-31T08:58:07+00:00Januar 8th, 2021|AnGSt|

Die Eifersucht ist eine Reaktion auf die Verzicht- oder Verlustangst. Die Aufmerksamkeit und Gedanken von Eifersüchtigen sind von Natur aus auf den „Besitz“ eines anderen gerichtet, alle ihre Handlungen und Aktivitäten darauf programmiert, ihn an sich zu bringen – oder zu zerstören. Zwar wird die Eifersucht heutzutage vor allem mit den Themen „Liebe“ und „Beziehung“ in Verbindung gebracht, doch wirklich Zwischenmenschliches interessiert sie nicht. Für die Angst zählt schliesslich nur das eigene Überleben. […]

Angstphysik – Warum Angst tödlich sein kann

By |2021-06-06T18:05:16+00:00Oktober 1st, 2019|AnGSt|

Die Angst ist in ihrer ursprünglichen Form nichts anderes als pure Energie. Das biologische Angsterleben nimmt schliesslich nicht nur mit einem Reizimpuls seinen Anfang. Vielmehr setzt dieser Impuls auch spezielle Körpermechanismen in Gang, welche die Antriebsenergie hochfahren und den Menschen aktionsbereit machen. Die Angstenergie ist zwar ebenfalls den Naturgesetzen der Physik unterworfen, doch sie stellt auch eine physikalische Grösse für sich dar. […]

Liebesangst – Von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt

By |2021-06-06T17:02:22+00:00August 31st, 2018|AnGSt|

Wenn Amors Pfeil ins Schwarze trifft, macht sich nicht nur das Herz, sondern auch die Angst bemerkbar. Der Körper befindet sich plötzlich im Ausnahmezustand. Nur ein kurzer Blick zur geliebten Person hin und schon fängt das Herz zu „rasen“ an, es „verschlägt“ einem der „Atem“, die Knie „zittern“ und der „Angstschweiss“ bricht aus. Vor allem am Beispiel der Liebesliteratur lässt sich zeigen: angstauslösende Reize können durch und durch lustbetont sein. Kein Wunder, bedienen sich ihre Schöpfer seit Jahrhunderten am Wortschatz der Angst, um das Innenleben von Verliebten darzustellen und beim Publikum die „grossen Gefühle“ zu wecken. […]

Das Wort “Angst”

By |2021-08-06T14:03:58+00:00März 24th, 2018|AnGSt|

Unsere Kommunikation baut auf Worten auf. Dass wir in abstrakten Zeichen denken und heute Buchstaben deuten können, ist vermutlich aus der uralten Fähigkeit des Spuren- und Sternelesens hervorgegangen. Als der Mensch seiner Angst ihren Namen gab, war sein Blick jedoch bestimmt nicht in den Himmel oder auf die Erde gerichtet. Vielmehr schaute er in sein “Inneres” oder aber auf ein “Gegenüber”, dem es gerade die Kehle zuschnürte – ng! […]