Symbole der Angst (5) – Der Hase

By |2021-08-24T08:55:39+00:00März 29th, 2021|AnGSt|

Der Hase versinnbildlicht nicht nur Licht und Leben, sondern auch Finsternis und Tod. In seiner Rolle als Fluchttier wiederum verkörpert er seit jeher die „Angst vor der Angst“. Schliesslich jagen die Menschen dem Hasenbraten schon seit Jahrtausenden erfolglos hinterher. Gerächt haben sie sich, indem sie den Hasen in Verruf gebracht, ihn zum Sinnbild der Feigheit, Ehrlosigkeit und Dummheit gemacht haben – wie sich an etlichen Schimpfnamen ablesen lässt. Diejenigen, denen das Jagdglück aber hold war, haben ihm seine Pfoten geraubt, um auch weiterhin glücklich und angstlos durchs Leben gehen zu können. […]

Eifersucht – Die Angst, die Ängste erschafft

By |2021-08-31T08:58:07+00:00Januar 8th, 2021|AnGSt|

Die Eifersucht ist eine Reaktion auf die Verzicht- oder Verlustangst. Die Aufmerksamkeit und Gedanken von Eifersüchtigen sind von Natur aus auf den „Besitz“ eines anderen gerichtet, alle ihre Handlungen und Aktivitäten darauf programmiert, ihn an sich zu bringen – oder zu zerstören. Zwar wird die Eifersucht heutzutage vor allem mit den Themen „Liebe“ und „Beziehung“ in Verbindung gebracht, doch wirklich Zwischenmenschliches interessiert sie nicht. Für die Angst zählt schliesslich nur das eigene Überleben. […]

Liebesangst – Von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt

By |2021-06-06T17:02:22+00:00August 31st, 2018|AnGSt|

Wenn Amors Pfeil ins Schwarze trifft, macht sich nicht nur das Herz, sondern auch die Angst bemerkbar. Der Körper befindet sich plötzlich im Ausnahmezustand. Nur ein kurzer Blick zur geliebten Person hin und schon fängt das Herz zu „rasen“ an, es „verschlägt“ einem der „Atem“, die Knie „zittern“ und der „Angstschweiss“ bricht aus. Vor allem am Beispiel der Liebesliteratur lässt sich zeigen: angstauslösende Reize können durch und durch lustbetont sein. Kein Wunder, bedienen sich ihre Schöpfer seit Jahrhunderten am Wortschatz der Angst, um das Innenleben von Verliebten darzustellen und beim Publikum die „grossen Gefühle“ zu wecken. […]