Symbole der Angst (5) – Der Hase

Der Hase versinnbildlicht nicht nur Licht und Leben, sondern auch Finsternis und Tod. In seiner Rolle als Fluchttier wiederum verkörpert er seit jeher die „Angst vor der Angst“. Schliesslich jagen die Menschen dem Hasenbraten schon seit Jahrtausenden erfolglos hinterher. Gerächt haben sie sich, indem sie den Hasen in Verruf gebracht, ihn zum Sinnbild der Feigheit, Ehrlosigkeit und Dummheit gemacht haben – wie sich an etlichen Schimpfnamen ablesen lässt. Diejenigen, denen das Jagdglück aber hold war, haben ihm seine Pfoten geraubt, um auch weiterhin glücklich und angstlos durchs Leben gehen zu können.

 

Mein Name ist Hase

Abb. 1) Französische Marginalie (13. Jh.).

Seinen deutschen Namen hat der Hase von den alten Germanen. Die Tierbezeichnungen „haso“ (ahd.) und „hase“ (mhd.), auf die er zurückgeht, sind unter anderem mit dem altindischen Wort „śaśá-ḥ“ und dem altpreussischen „sasins“ verwandt – beide bedeuten „Hase“. In den Tiererzählungen und Fabeln wiederum heisst er oftmals „Meister Lampe“ oder „Mümmelmann“, und die Jäger nennen ihn auch gerne einmal den „Krummen“.

In der Sprache ist der Hase (Feldhase) zum Inbegriff des Geängstigten, des Furchtsamen und Mutlosen geworden, wie sich unter anderem an den Schimpfnamen „Angsthase“, „Hasenfuss“ oder „Hasenherz“ nachvollziehen lässt. Für gewöhnlich verkörpert der Hase alles, was ein richtiger Kerl, ein kluger Schüler, ein ehrenhafter Soldat, ein erfolgreicher Wettkämpfer oder auch ein liebenswerter Casanova nicht sein sollte, nämlich „hasenhaft“ (furchtsam, töricht).

Als Fluchttier hat er der „Angst vor der Angst“ ein Denkmal gesetzt. Vor allem für die Herrscher, Lehrer, Erzieher oder Militärs gab der Hase schon immer ein schlechtes Vorbild für das Verhalten ab. Der wirklich angstlose und gescheite Mensch, so ihre Meinung, sollte jeder Gefahr mit Mut trotzen und angreifen – nicht fliehen. Wer das sogenannte „Hasenpanier ergreift“ oder sich zur „Hasen-wehr“ entschliesst, also davonrennt, der sollte sich in Grund und Boden schämen. – Und selbstverständlich ebenso diejenigen, die ständig nur „haselieren“, das heisst, Unsinn treiben. (Mehr Infos zu den Angstreaktionen im Beitrag „Flucht und Angriff“!)

Die Verknüpfung von Angst und Hase zeigt sich natürlich auch am Beispiel so mancher Redensart. Ist beispielsweise etwas verdächtig und könnte sich als Bedrohung herausstellen, dann ist dem Volksmund nach „die Sache nicht hasenrein“. Mit dem Sinnspruch „Da liegt der Hase im Pfeffer“ wird wiederum auf die Hauptursache hingewiesen, die zu einer bestehenden Schwierigkeit geführt hat. Wer jedoch eine Hasenpfote besitzt, dem kann in der Not – und vor allem im Glücksspiel – ein Segen nach „hasart“ winken. Aus diesem Grund gibt es auch den „Glückshasen“.

Der Hase ist seit jeher ein Sinnbild für die Unwissenheit. Sie wurde sowohl in der antiken Philosophie als auch im Christentum als Untugend eingestuft. Die Vertreter der Aufklärung (ca. 17.-19. Jahrhundert) machten ihn jedoch – vermutlich gerade deswegen – in ihren Tierfabeln zum erleuchteten „Meister Lampe“ (oder auch nur „Lampe“). An seinem Beispiel liessen sich schliesslich besonders gut moralische Grundsätze vermitteln und Fehlverhalten aufzeigen. Vor allem seit dem 18. Jahrhundert wurde der Hase in den Märchen und Fabeln daher auch zumeist mit einer Laterne und/oder einer Brille – und nicht selten in der Kleidung des Bildungsbürgertums – abgebildet. (Mehr zur Aufklärung, die sich als Lichtbringer verstand, im Beitrag „Angstsymbol Auge“!)

Die Redensart „Mein Name ist Hase“ wiederum bedeutet so viel wie: Ich weiss von nichts – also fragen Sie mich erst gar nicht. Sie geht nicht auf unseren pelzigen Freund zurück, sondern auf den Studenten Viktor Hase (1834-1860). Er überliess einem anderen Heidelberger Studenten seinen Ausweis, da er nach einem tödlich geendeten Duell unerkannt in die Fremdenlegion flüchten wollte. Als die Papiere später aufgefunden wurden und Hase dazu verhört werden sollte, sagte der einfach: „Mein Name ist Hase, ich verneine die Generalfragen, ich weiß von nichts.“ Die Heidelberger Bevölkerung, die von dem Fall erfuhr und über die Antwort sehr belustigt war, haben das Sprichwort schliesslich in Umlauf gebracht – und dabei bestimmt auch an den törichten Hasen gedacht.

 

 

Der dämonische und zauberische Hase

Abb. 2) Die bösen Hasen auf den mittelalterlichen Bildern werden auch „Bad Bunnys“ genannt.

Die Aufklärer haben nicht nur den “Aberglauben“ rigoros zu bekämpfen versucht. Sie haben es sich auch zum Hauptprogramm gemacht, mittels Erziehung und Bildung widerspenstige Naturen in gezähmte zu verwandeln. Kein Wunder, nimmt der Hase bei ihnen eine dominante Stellung ein. In sehr vielen Völkern und Kulturen hielt man ihn schliesslich ursprünglich für eine dämonische und unheimliche Kreatur. Im ältesten Volksglauben wird er, der gerne „krumme Dinger dreht“, für gewöhnlich als ein unbändiger Naturdämon, ein Geistwesen oder eine verwandelte Hexe beschrieben.

Der veränderliche Hase ist im Sommer braun und im Winter weiss gefärbt. Die Farbe des dämonischen Hasen aber liegt irgendwo dazwischen. In der Nacht sind schliesslich nicht nur die Katzen grau, sondern auch die zwielichtigen Hasen, wie sich an den oben erwähnten Namen „śaśá-ḥ“ und „sasins“ zeigen lässt. Sie gehen nämlich beide auf eine gemeinsame Sprachwurzel zurück und zwar auf das indogermanische (indoeuropäische) Adjektiv „kasen-“ bzw. „kaso-“, das die Farbe „grau“ benennt. Und auch das althochdeutsche Wort „hasan“ bedeutet „grau- glänzend“.

Die uralte Bezeichnung der „Graue“ für den Hasen (und später J.R.R. Tolkiens „Gandalf“) ist mit grosser Wahrscheinlichkeit ursprünglich ein Tabuwort. Schliesslich wurden dem dämonischen und unheilbringenden Hasen magische Kräfte zugeschrieben. Im volkstümlichen Zauber- und Hexenglauben teilt er darüber hinaus sehr viele Eigenschaften mit der Katze. Beide werden als Begleit- und Hilfstiere der Zauberinnen und Hexen genannt aber auch mit Mondgottheiten in Verbindung gebracht. Die grauen Katzen galten ebenfalls (nebst den schwarzen) als besonders zaubermächtig. (Mehr Infos im Beitrag „Angstsymbol Katze“!)

Hasen und Katzen sind auch die heiligen Tiere der germanischen Frühlingsgöttin Freya (Freia). Sie ist einerseits die Göttin der Fruchtbarkeit, Liebe und Ehe, andererseits Totengöttin und Lehrmeisterin der Zauberei. Besonders oft in Verbindung gebracht (oder sogar gleichgesetzt) wurde Freya mit den griechischen Gottheiten Hera (Göttin der Unterwelt, Mutter der Zauberer und Geisterbeschwörer) und Hekate (Schutzgöttin der Ehe und Frau), deren Namen in der Sprachwissenschaft als etymologische Vorläufer der „Hexen“-Bezeichnung angesehen werden. (Mehr Infos dazu in der Beitragsreihe „Hexenangst“!)

 

 

Der unheilbringende und schädigende Hase

Abb. 3) Wer anderen die Würde nimmt – Rache auf „hasenart“.

Im Hexenglauben tritt der Hase vor allem als Schädling auf, der auf Befehl des Bösen hin die Felder kahl frisst und dabei ungeschoren davonkommt. – Im Fluchtlauf sollen Hasen bis zu 80 Km/h erreichen können! Der zauberische Hase stellt daher auch ein Todessymbol dar, das in erster Linie die Angst vor dem stets drohenden Hungertod versinnbildlicht. Besonders gefürchtet war auch eine Begegnung mit ihm, vor allem dann, wenn es sowieso schon verdächtig zu- und herging.

Ein schönes Beispiel liefert der Fall von Elisabeth Schmidtens aus dem deutschen Altheim. 1570 reichten ihre Nachbarn beim Oberamtsmann von Amorbach eine Klage wegen Hexerei ein. Elisabeth wurde gefangengenommen und verhört. Der Hauptvorwurf lautete auf Schadenzauberei, soll sie doch Vieh verzaubert und krank gemacht haben. Ausserdem unterstellte man ihr, sie hätte ein Gewitter herbeigehext. Ein Kuhhirt, dem angeblich deshalb die Kühe davongelaufen waren, brachte schliesslich das ganze Dorf in Verlegenheit. Er kündigte nämlich sogleich seine Anstellung mit der Begründung, er wolle mit verhexten Kühen nichts zu schaffen haben, und schon gar nicht, nachdem ihm „drei zauberische Hasen“ über den Weg gelaufen seien, „von denen einer einen Bauch gehabt wie eine Geiß, und denen kein Hund habe nachlaufen können.“

Ein ähnlicher Fall ereignete sich ebenfalls im 16. Jahrhundert im Schweizerischen Luzern. In diesem stand die uralte Vorstellung von der Tierverwandlung im Mittelpunkt der Anklage. Zwei Frauen legten das Geständnis ab, sich in Wölfe verwandelt zu haben, und beschuldigten darüber hinaus noch weitere Personen der Hexerei. Eine von ihnen erzählte dem Protokollanten, eine andere Hexe wäre schon dreimal „in Hasengestalt“ in der Gemeinde Hochdorf herumgelaufen und hätte die Leute erschreckt.

Besonders häufig Erwähnung findet der Hase aber im Schadenzauber – wie viele andere Schädlinge auch (Mäuse, Flöhe, Raupen, Schnecken usw.). Vor allem Kinder und Jugendliche behaupteten in den Zauberei- und Hexenprozessen immer wieder, solche herbeigehext zu haben. Darunter auch ein 9jähriger Junge, dessen Name unbekannt ist. Er wurde 1629 im deutschen Bamberger wegen Hexerei vor Gericht gestellt. In seinem Geständnis gab er an, von einem Dämon namens Georg und seinen Freunden die Hexenkunst erlernt und besonders oft Hasen und Flöhe herbeigezaubert zu haben.

 

 

Gottbeherrscher und Herrschaftswächter

Abb. 4) Die Wut der blutrünstigen Hasen richtet sich oft gegen die Herrscher – aber ebenso häufig gegen die Jäger und ihre Hunde. Britisches Manuskript (14. Jahrhundert).

Der Jäger und sein Beutetier Hase stehen natürlich im Zentrum der Überlieferungen. In den berühmten Tierfabeln des griechischen Dichters Aesop (ca. 6. Jahrhundert v. Chr.), in denen die Tiere vermenschlicht werden (um menschliche Schwächen aufzuzeigen), wird der Hase selbst zum Akteur. In Aesops Fabeln nimmt er zwar ebenfalls für gewöhnlich die Rolle des Unklugen ein, doch betonte der antike Fabulant auch, dass der Hase gewaltig unterschätzt werde.

Die Schlauheit des Hasen – die gerne als Vorwitz ausgelegt wird (man denke nur an Walt Disneys „Bugs Bunny“) – offenbart sich auch dem Sternenbeobachter. Das Sternbild „Hase“ (Lepus, Lep) soll dem griechischen Mythos nach der Götterbote Hermes an den Himmel versetzt haben. Die Sternenkonstellation selbst ist ein Wintersternbild und befindet sich südlich des „Orion“. Dieser sogenannte „Himmelsjäger“ hat zwei treue Begleiter, den „Grossen Hund“ und den „Kleinen Hund“. Der „Hase“ befindet sich gleich unterhalb des Jägers und wird jede Nacht – erfolglos – vom „Grossen Hund“ über den Himmel gehetzt.

Tierattribute stellen seit jeher Eigenschaftsträger dar. Deshalb werden nicht nur Hermes, sondern auch dem Hasen Merkmale wie Listigkeit, Gewandtheit und Dreistigkeit nachgesagt. Der geflügelte Götterbote weist aber auch Ähnlichkeiten mit den Gottheiten Freya, Hekate und Hera auf. Im Mythos stellt Hermes nämlich gleichfalls eine zwielichtige Gestalt dar. Einerseits ist er ein Grenzgänger, der als Totenführer die Seelen der Verstorbenen vom Diesseits in die Totenwelt geleitet. Andererseits ist er ein Fruchtbarkeits- und Schutzgott. In machen Schriften wiederum wird er auch als „Bocksdämon“ bezeichnet oder als ein Gott beschrieben, der über eine Zauberwurzel verfügt. (Mehr Infos zu den Totengöttern und Hermes im Beitrag „Angstsymbol Auge“!)

Noch älter als der griechische ist der altägyptische Mythos vom Gott Anubis. Bei ihm handelt es sich um einen Totengott, der auch als Beschützer der Nekropolen gilt. Für gewöhnlich wird er als liegender „Hund“ (Schakal, Wolf) oder als hundeköpfiger Mensch dargestellt. Im Ritus wurde er seit der Zeit der 5. Dynastie (ca. Mitte 3. Jahrtausend v. Chr.) durch den Glauben an den Gott Osiris verdrängt, der sich letztlich zum hauptsächlichen Totenherrscher Ägyptens wandelte. In den jüngeren Mythenversionen nimmt Anubis daher auch nur noch eine untergeordnete Stellung ein. Hier wird er als Beschützer Osiris’ Leiche und als Begleiter der Seelen vor das Totengericht beschrieben, weshalb ihn die Griechen später auch mit Hermes gleichgesetzt haben („Hermanubis“).

 

 

Unreine Seelen und blutrünstige Bunnys

Abb. 5) Britisches Manuskript (14. Jahrhundert).

Während des christlichen Mittelalters spielte der Hase als Verkörperung der menschlichen Seele (Seelentier) eine besonders wichtige Rolle, vor allem in der Kunst. Besonders häufig abgebildet wurde er ausserdem auf speziellen Monatsdarstellungen (Frühling oder Herbst) und als Tierattribut der Liebesgöttin Venus. Kein Wunder, war er von Beginn an ein Symbol für die Fruchtbarkeit, für Liebe und Ehe – und natürlich ganz besonders für die „körperliche“ Liebe und die Wollust. Sie wurde mit Aufkommen des christlichen Glaubens zur Todsünde erklärt. Da die Hasen bekanntlich sehr vermehrungsfreudig sind, wurden sie daher bereits während des frühen Judentums als „unreine“ Tiere eingestuft. (Mehr zur Vorstellung der Unreinheit im Beitrag „Angstmann“!)

Im christlichen Mittelalter veränderte sich das Bild des Hasen sowohl in der Literatur als auch in der Kunst. Sein Fluchtlauf wurde neu zum Lebenslauf des Menschen umgedeutet, der sich entweder für das Gute oder Böse entscheiden kann. Der Hase selbst wurde vor allem in der Malerei zum Symbol der vom Teufel verfolgten Seele. Ein anderes beliebtes Bildmotiv jener Zeit zeigt Hasen, die von einem Adler gejagt werden – dem Sinnbild von Jesus Christus. In dieser Konstellation steht der Hase für den gottesfürchtigen Gläubigen beziehungsweise den unreinen und unwissenden Sünder, der das göttliche Licht und die Erkenntnis scheut. (Mehr Infos zur christlichen Anschauung im Beitrag über den „Teufelsglauben“!)

In vorchristlicher Zeit verkörperte der Hase vor allem Lebenskraft und Wiedergeburt. Dies ist auch der Grund, warum er sich seit der Spätantike und mit Einzug des Christentums zum allbekannten „Osterhasen“ gewandelt hat – das Ei hat die Hexe beigesteuert. Schliesslich wird das christliche Oster-Fest zu Beginn des Frühlings abgehalten und feiert die Auferstehung von Jesus Christus. Vielmehr an einen Aufstand erinnern dagegen die Marginalien von den „Bösen Hasen“. Diese oftmals winzigen Zeichnungen, die an den Randseiten vieler Manuskripte und Bücher zu finden sind, zeigen blutgierige Feldhasen, die Menschen ermorden, foltern, quälen und verprügeln – besonders gerne Jäger und ihre Hunde.

Die „Killer-Bunnys“, wie sie in der Wissenschaft ebenfalls genannt werden, lassen sich in vielen Schriften und auf ebenso vielen Kirchenfassaden finden. Entstanden sind sie alle ungefähr zwischen 1100-1400 und somit zu einer Zeit, als noch immer eine unsagbar brutale und blutige Strafgerichtsbarkeit geherrscht hat. Was es mit den schlechten Bunnys auf sich hat, ist bis heute umstritten und wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Der Gründer des Zisterzienserordens, Bernhard von Clairvaux (1090-1153), beschimpfte sie zwar als lächerliche Monstrosität, doch eine Erklärung für sie – und vor allem auch ihre Botschaft – haben die Zeitgenossen selbst nicht überliefert.

Eine Warnung ganz im Sinne Aesops – oder besser gesagt: eine uralte Weisheit – lässt sich den Bildern jedoch durchaus entnehmen. Die bösen Feldhasen versinnbildlichen nämlich ein wichtiges Naturgesetz der Angst, das besagt: Wer anderen die eigene Angst aufbürdet, indem er ihnen die Würde nimmt, der wird zukünftig nur noch eines fürchten – ihre Rache. Die frühen Kirchenväter, die den Hasen ebenfalls zu einem ehrlosen Narren herabgewürdigt und aus ihren Mitmenschen „Angsthasen“ gemacht haben, wussten das natürlich gleichfalls. Bei ihnen heisst es warnend: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“.

 

Abb. 6) Französische Marginalie (13. Jahrhundert).

 

 

Literatur: Bettlé, Nicole J.: Wenn Saturn seine Kinder frisst. Kinderhexenprozesse und ihre Bedeutung als Krisenindikator, in: Freiburger Studien zur Frühen Neuzeit, hg. v. Volker Reinhardt, Bd. 15, Bern u.a. 2013; Dittrich, Sigrid und Lothar: Hase und Kaninchen, in: Lexikon der Tiersymbole. Tiere als Sinnbild in der Malerei des 14. und 15. Jahrhunderts, Imhof/Petersberg 2004; Harmening, Dieter: Wörterbuch des Aberglaubens, 2. Auflage, Stuttgart 2009; Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache, hg. v. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Bd.7, Aufl. 3, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001; Hiller, Helmut: Lexikon des Aberglaubens, München 1986; Hoffmann-Krayer, Eduard (Hg.): Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens, Bd. IV. Berlin und Leipzig 1931/1932; Lexers, Matthias: Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch, 30. Auflage, Stuttgart 1961; Der Neue Brockhaus, Allbuch in fünf Bänden und einem Atlas, 3. Auflage, Bd. 2, Wiesbaden 1958; Pekrun, Richard: Das Deutsche Wort, Heidelberg/München 1963; Soldan, Wilhelm Gottlieb und Heppe, Heinrich: Geschichte der Hexenprozesse, hg. v. Max Bauer, Bd. II. München 1912; Storl, Wolf-Dieter (Hg. u.a.): Hexenmedizin. Die Wiederentdeckung einer verbotenen Heilkunst – schamanische Traditionen in Europa, 14. Auflage, Aarau 2020; Ziegler, Konrat und Sontheimer, Walther (Hgs.): Der Kleine Pauli, Lexikon der Antike in 5 Bändern, Bd. 2, München 1979.

Zitate: Soldan, Wilhelm Gottlieb und Heppe, Heinrich: Geschichte der Hexenprozesse, hg. v. Max Bauer, Bd. II. München 1912; Wikipedia.de (Viktor Hase).

Bildernachweise: Titelbild (Beinecke Library, British Library), Abb. 4-5) Bazonline; Abb. 1-3) Openculture.com; Abb. 6) Digitizedmedievalmanuscripts.org.

 

By |2021-04-07T05:59:31+00:00März 29th, 2021|AnGSt|0 Comments